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Laserfrequenzen – wenn Licht in Schwingung kommt


Low-Level-Lasertherapie ist vielen inzwischen ein Begriff – doch ein Aspekt wird oft unterschätzt: Frequenzen. Nicht die Stärke des Lichts, nicht die Farbe, sondern die Rhythmik, in der der Laser pulsiert. Und genau diese Schwingungen sind es, die der Therapie eine zusätzliche Dimension verleihen können.


Laserfrequenztherapie Tiere

Das Bienensummen

Neben klassischen Frequenzprotokollen gibt es Schwingungen, die als „universell harmonisierend“ gelten. Sie wirken weniger auf spezielle Strukturen – sondern eher auf das gesamte System.


Bienenvölker erzeugen eine erstaunlich stabile, gleichmäßige Frequenz. Dieses Summen dient der Kommunikation, Orientierung und dem Zusammenhalt des gesamten Schwarms – eine Art biologischer „Gruppenrhythmus“.

Viele Laseranwender nutzen Frequenzen in diesem Bereich, weil Menschen diese Summenschwingungen ebenfalls als beruhigend und ordnend empfinden – ähnlich wie monotone Naturgeräusche oder tiefe Klangschalen.


Wenn Schwingungen aus dem Takt geraten

Normalerweise hält das typische Bienensummen den Stock „zusammen“: Es unterstützt die Kommunikation, hilft den Bienen bei der Orientierung und macht den Bienenstock gewissermaßen identifizierbar. Wird jedoch eine deutlich höhere, unharmonische Frequenz in der Umgebung erzeugt – wie etwa 4000 Hz, eine Störfrequenz, die auch bei technischen Signalen vorkommt – berichten einige Imker von folgendem Phänomen:


  • der Bienenstock kommt aus dem Rhythmus

  • die Tiere werden unruhig

  • innerhalb kurzer Zeit schwärmen viele Bienen aus

  • manche finden anschließend nicht mehr zuverlässig zum Stock zurück


Wenn Gleichschritt gefährlich wird

Jede Struktur reagiert auf Vibrationen – manche harmonisch, manche empfindlich. Wird eine Eigenschwingung getroffen, kann sich die Wirkung einer Frequenz verstärken. Dieses Resonanzprinzip ist uralt und in der Physik bestens bekannt.

In Manchester brach 1831 die Broughton Suspension Bridge teilweise ein, als eine Truppe Soldaten im Gleichschritt darüber marschierte. Die Rhythmik der Schritte traf die Resonanzfrequenz der Brücke – das Bauwerk geriet in Schwingung und versagte. Glücklicherweise wurde niemand schwer verletzt, doch seitdem gilt weltweit: Keine Marschkolonnen im Gleichschritt über Brücken. In Deutschland ist dieser Punkt in der Straßenverkehrsordnung festgehalten: § 27 Abs. 6 StVO "Auf Brücken darf nicht im Gleichschritt marschiert werden."


Was zeigen uns diese Beispiele? Obwohl sie auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben, machen sie deutlich, dass Frequenzen eine Wirkung besitzen. Sie sind keine abstrakten Konzepte, sondern reale Phänomene. Und genau hier knüpft die Low-Level-Lasertherapie mit Frequenzen an.


Warum mit Frequenzen arbeiten?

Auch unser Körper reagiert nicht nur auf Licht, sondern auf Rhythmus und Muster. Viele biologische Prozesse verlaufen in Zyklen: Herzschlag, Gehirnwellen, Zellkommunikation, sogar die Atmung. Ein pulsierender Laser liefert nicht einfach Lichtenergie, sondern Lichtenergie in Form eines Signals.

Diese Signale nennt man Laserfrequenzen – und sie sind das, was die Anwendung gezielt „feinjustieren“ kann, da neben der Lichtenergie auch noch Informationen in den Körper gelangen können.


Der Grundgedanke dahinter, der sich sowohl in der Physik als auch in der Natur immer wieder bestätigt, ist ebenso einfach wie faszinierend: Alles schwingt. Jede Struktur besitzt eine eigene, charakteristische Frequenz – egal ob Metall, Holz, ein Bienenstock oder biologische Gewebe. Auch im menschlichen Körper haben Organe, Muskeln, Faszien und sogar einzelne Zellverbände ihre individuellen rhythmischen Muster und Mikroschwingungen. Pulsierendes Licht kann mit diesen körpereigenen Frequenzen in Resonanz treten, ähnlich wie eine Stimmgabel, die einen zweiten Tonkörper zum Mitschwingen bringt, wenn beide dieselbe Frequenz besitzen.


So erklärt sich auch die besondere Wirkung bestimmter natürlicher Frequenzen: Die sogenannte Schumann-Resonanz – der "Grundton der Erde" – ist eine extrem niedrige, natürliche Frequenz, die viele als stabilisierend empfinden. Laserfrequenzen im Bereich dieser Erdschwingung werden häufig als besonders „erdend“ beschrieben – ruhig, weich, ausgleichend.


Frequenzen können – abhängig von ihrer Anwendung – gezielt ordnen, harmonisieren oder aktivieren. Genau deshalb bieten Laserfrequenzen eine zusätzliche, feinere Ebene, auf der sich Licht mit den natürlichen Rhythmen des Körpers verbinden kann.


Quellen:

 
 
 

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