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Wie erkennst Du ein hochwertiges ätherisches Öl?


Hättest du gedacht, dass die Anbauregion einer der entscheidenden Faktoren für die Qualität eines ätherischen Öls ist? Viele Menschen gehen davon aus, dass ätherische Öle „einfach gut riechen“ müssen – doch für mich als Tiertherapeutin zählt etwas ganz anderes: die Wirksamkeit und Reinheit.


Eine Pflanze entwickelt ihre wertvollsten Inhaltsstoffe nur dann optimal, wenn sie in der Klimazone, Höhenlage und dem Boden wachsen darf, an die sie von Natur aus angepasst ist. Das spiegelt sich direkt in der Qualität der ätherischen Öle wider. Und genau deshalb lohnt sich ein bewusster Blick hinter die Kulissen.


Glasfläschchen zur Aromatherapie-Anwendung

Bodenqualität & Anbaumethode – die Basis für ein wirksames Öl


Hochwertige ätherische Öle entstehen nicht zufällig. Sie brauchen Betriebe, die:

  • mit natürlichen Düngemitteln oder eigenem Kompost arbeiten

  • vollständig auf chemiefreien Anbau setzen

  • nachhaltige Landwirtschaft betreiben

  • Böden nutzen, die frei von Chemikalien, Pestiziden oder Herbiziden sind


Was viele nicht wissen: Manche Giftstoffe bleiben Jahrzehnte im Boden messbar – selbst wenn sie längst nicht mehr eingesetzt werden. Für echte Qualität ist ein sauberer, mineralstoffreicher Boden unverzichtbar.



Der richtige Erntezeitpunkt – wenn die Pflanze am stärksten ist

Die Ernte sollte genau dann erfolgen, wenn der ätherische Öl-Gehalt am höchsten ist. Das variiert je nach Pflanze – aber ein guter Hersteller kennt diesen Moment ganz genau.

Wichtig: Direkt nach der Ernte sollte auch die Destillation vor Ort stattfinden. Lange Transportwege können nämlich dazu führen, dass wertvolle pflanzliche Wirkstoffe verloren gehen.


Gewinnungsmethoden – das Herzstück der Qualität

Je nachdem, um welche Pflanze es geht, kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz:


  • Wasserdampfdestillation → für die meisten Pflanzen, höchste Reinheit

  • Kaltpressung → typischerweise für Zitrusfrüchte

  • Extraktion → für sehr empfindliche Pflanzen wie Jasmin oder Vanille


Gerade die Wasserdampfdestillation ist für mich Gold wert: Sie ermöglicht reine, hochkonzentrierte Inhaltsstoffe – ganz ohne chemische Zusätze.


Woran erkennst du nun ein wirklich hochwertiges ätherisches Öl?

Schau dir hierfür unbedingt die Deklaration an. Diese Punkte sollten erfüllt sein:


  1. Qualitätssiegel: Ein Bio-Siegel sollte vorhanden sein – demeter steht hier an der Spitze. Noch hochwertiger sind Hersteller, die den gesamten Prozess selbst kontrollieren – von Saatgut über Anbau bis zur Destillation. Beispiele: “Seed to Seal” Konzepte wie bei Young Living.


  2. 100 % rein – aber wirklich? „100 % naturrein“ heißt leider nicht automatisch therapeutische Qualität.Einige Hersteller dürfen trotz Streckung mit Alkohol oder anderen Pflanzen diese Bezeichnung tragen.

    → Darum immer: Inhaltsstoffe prüfen!


  3. Transparente Inhaltsstoffliste: Alle verwendeten Pflanzenteile und Zusatzstoffe müssen klar angegeben sein – ebenso das Mischungsverhältnis bei Blends.


  4. Lateinische Pflanzenbezeichnung + Herkunftsland: Nur so weißt du genau, welche Pflanze wirklich in der Flasche steckt.


  5. Gewinnungsmethode: Optimal hier bei ist die Wasserdampfdestillation (außer bei Zitrusölen, Jasminöl, Vanilleöl).


  6. Chargennummer & Haltbarkeit: Ohne diese Angaben fehlt ein wichtiges Qualitätsmerkmal.


Wenn all diese Punkte erfüllt sind, kannst du von einem hochwertigen Öl therapeutischen Standards ausgehen. Zusätzlich empfehle ich, auch die Website des Herstellers anzusehen und dich über dessen Philosophie und Anbauweise zu informieren.


Warum ist es so wichtig mit hochwertigen Ölen zu arbeiten?

Gerade für unsere geliebten Vierbeiner ist es wichtig, ätherische Öle therapeutischen Standards zu verwenden, da Öle mit synthetischen Zusatzstoffen v.a. für Katzen giftig sein können.


Mit welchen Ölen arbeite ich?

Das erfährst du in meinem Webinar "Aromatherapie für Tiere". Aber so viel kann ich dir schon einmal verraten: Mit Young Living oder doTERRA kannst du nichts falsch machen.






 
 
 

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